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Besitzer privater Gärten haben ab sofort die Gelegenheit, sich bei der „Offenen Gartenpforte“ anzumelden.


Man betritt niemals zweimal den gleichen Garten:Fast täglich verändert er sein Aussehen und lässt immer wieder etwas Neues darin entdecken. Gerade auch im Winter!Eis, Nebel und Schnee schaffen eine atemberaubende Kulisse für Gartenträumereien.

Eine kalte Nebelnacht zaubert Millionen von glitzernden Kristallen an Bäume, Gras und Stauden: Raureif! Geht dann noch die Sonne auf, ist die Magie perfekt!

Wenn die Natur in den Winterschlaf fällt, dann kann es auch der Gärtner etwas ruhiger angehen lassen. Die Arbeiten draußen in der Natur nehmen deutlich ab und bevor dem ambitionierten Hobbygärtner langweilig wird, sollte er sich um die klassischen Winteraufgaben kümmern.

Vielleicht nehmen Sie sich auch die Zeit unseren Anmeldebogen zur Teilnahme an der

„Offenen Garenpforte 2013“ auszufüllen.

Gartenbesitzer, die Ihre grünen Oasen an einem bis drei Wochenenden zugänglich machen möchten, können sich bis zum 21. Februar 2013 anmelden.

Termine der „Offenen Gartenpforte 2013 sind an den Wochenenden 25. und 26. Mai, 22. und 23. Juni und 20. und 21. Juli.

Im Rheinland gibt es die „Offene Gartenpforte“ seit zehn Jahren. Das Amt für Stadtgrün der Bundesstadt Bonn hat seit dem Jahr 2006 die Koordination für das südliche Rheinland übernommen.

Die weit überwiegende Mehrzahl der Gartenbesitzer hält der Aktion „ Offene Gartenpforte“ seit vielen Jahren die Treue. Das kann sicher als Zeichen gewertet werden, dass nicht nur die Besucher, sondern auch die „Aussteller“ viel Freude an der Teilnahme haben.

111 Gärten beteiligten sich in letztem Jahr alleine im südlichen Rheinland und zeigten auf, dass auch aus alltäglichen Gartensituation etwas richtig Spannendes werden kann: Ein moderner Themengarten zum Beispiel, ein üppiges Staudenparadies, ein Bauerngarten, ein erfindungsreich strukturierter Vorgarten.

In Kooperation mit Schloss Dyck, als koordinierende Stelle für das nördliche Rheinland, ist das „Amt für Stadtgrün“ der Bundesstadt Bonn Ansprechpartner für alle Gärten im südlichen Rheinland.

Zu unserem Einzugsgebiet zählen inzwischen die Städte Bonn und Köln, Rhein- Sieg- Kreis, Kreis Aachen, Kreis Euskirchen, Kreis Ahrweiler, Erftkreis/ Bergheim, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischen-Kreis, Altenkirchen/ Westerwald, Westerwaldkreis und der Kreis Neuwied.

Wer also 2013 wieder oder erstmalig mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen.

Und so geht’s

Die Aktion „Offene Gartenpforte“ findet in diesem Jahr am 25./26. Mai, 22./23. Juni und 20./21. Juli statt.

Der Eintritt für Besucher ist frei.

Anmeldeformulare stehen ab sofort unter www.offene-gartenpforte.de zum Download bereit oder sind für das südliche Rheinland beim Amt für Stadtgrün der Bundesstadt Bonn erhältlich. Die jeweiligen Adressen, Öffnungszeiten sowie kurze Gartenporträts werden im Internet und in einer kleinen Broschüre veröffentlicht. Und damit die teilnehmenden Gartenbesitzer selber auch auf Tour gehen können, sind sie natürlich nicht verpflichtet, an allen Terminen das Gartentor zu öffnen.

Kompakt:

Offene Gartenpforte 2013

Anmeldeschluss für Gartenbesitzer: 21. Februar 2013.

Termine: 25./26. Mai, 22./23. Juni und 20./22. Juli 2013

Anmeldung: www.offene-gartenpforte.de

Oder:

Amt für Stadtgrün,

z. H. Frau Luhmer

Berliner Platz 2

53103 Bonn

Telefon: 02 28- 77 42 46,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Die Aktion "Offene Gartenpforte" wurde im Rheinland erstmals 2002 anlässlich der EUROGA 2002plus ins Leben gerufen und geht auf eine Initiative in England aus dem Jahre 1927 zurück. Das Interesse beim Publikum und die Anzahl der teilnehmenden Gärten sind seitdem stetig gewachsen. Koordiniert und organisiert wird die "Offene Gartenpforte vom Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur in Schloss Dyck in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL), rheinischen Gartenbauverbänden und kommunalen Grünflächenämtern.

Dabei ist die Stiftung Schloss Dyck für das nördliche Rheinland und das Amt für Stadtgrün der Stadt Bonn für das südliche Rheinland federführend zuständig.

Historie:

Die Aktion Offene Gartenpforte, die unter ähnlichen Titeln auch in anderen deutschen Bundesländern veranstaltet wird, geht auf eine Initiative in England aus dem Jahr 1927 zurück. Dort wurde im Andenken an Königin Alexandra der National Gardens Scheme Charitable Trust errichtet. Die 1925 verstorbene Gemahlin von König Edward VII. hatte sich zu Lebzeiten für Kranke und Arme engagiert. Ziel der gegründeten Aktion war es, attraktive Privatgärten an besonderen Tagen für Besucher zu öffnen und die eingenommenen Eintrittsgelder einem Hilfsfonds für die Krankenpflege zukommen zu lassen. Auf diese Weise sollte das Schöne eines erlebnisreichen Gartenbesuches mit dem Nützlichen einer Wohltätigkeitsveranstaltung verbunden werden. Bereits im ersten Jahr wurden in England mehr als 8.000 Pfund eingenommen. In England und Wales nehmen allein heute rd. 4000 Gärten am National Gardens Scheme (NSG) teil und ziehen jährlich über 2 Millionen Besucher an.

Die erfolgreiche Idee fand in anderen Ländern wie Australien, den USA, den Niederlanden und Belgien Nachahmer, wenn auch die Zahl der teilnehmenden Gärten bislang deutlich kleiner ist. Auch dort werden alljährlich private Gärten an bestimmten Tagen im Jahr für das breite Publikum geöffnet. Die Eintrittsgelder kommen einem guten Zweck zugute. In Deutschland waren es zu Beginn der 90er Jahre zunächst norddeutsche Städte, welche die Idee der offenen Gartenpforte aufgriffen. Mittlerweile finden  jedoch überall in der Bundesrepublik lokal oder regional organisierte Aktionen statt. Anders als in den übrigen genannten Ländern ist der Eintritt in die Gärten jedoch frei.

 
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